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Katzenklo im Kräuterbeet – was tun?

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Frisch vorbereitete Beete mit lockerer, trockener Erde ziehen Katzen magisch an. Entgegen guter Etikette werden sie von den Stubentigern gerne mal als Klo benutzt. Kot und Urin im sorgsam gepflegten Kräuter- oder Gemüsebeet verderben die Freude am Gärtnern und den Appetit gehörig. Auch Krankheiten wie Toxoplasmose, die vor allem für Schwangere und immungeschwächte Menschen gefährlich sein kann, können übertragen werden. Was lässt sich dagegen tun? Katzen bevorzugen Platz, wenn sie ihr Geschäft verrichten. Legen Sie in neu angelegte, noch lückig bewachsene Beete größere Steine, Zweige oder Reisig zwischen die Pflanzen. Kreuz und quer ins Beet gelegte dornige und stachelige Zweige, wie etwa von Rosen oder Brombeeren, sind ebenso ungemütlich. Mulch-Material mit rauer Oberfläche wie Miscanthus oder Hackschnitzeln macht das Beet als Katzenklo unattraktiv. Die meisten Hauskatzen sind wasserscheu, weshalb Wassersprinkler mit Bewegungssensor als effektiv gelten, um Katzen fernzuhalten. Auch Kräuter wie Pfefferminze, Lavendel und Zitronenmelisse oder die sogenannte „Verpiss-dich-Pflanze“ (Plectranthus ornatus) scheinen Katzen nicht gerade „dufte“ zu finden.  

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15.05.2026