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Dill anbauen – So gelingt's

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Dill ist ein beliebtes Küchenkraut und eignet sich gut für den Anbau im Garten, Hochbeet und in großen Töpfen. Am besten wächst das zartblättrige Kraut an einem sonnigen Platz in nährstoffreichem, leicht feuchtem, aber nicht nassem Boden. Dill mag es nicht, umgesetzt zu werden. Deshalb wird am besten direkt ins Freie je nach Region ab April (sobald es keinen Frost mehr gibt) ausgesät. Die Samen werden locker auf die Erde gestreut oder in Reihen mit mind. 20 cm Abstand ausgesät. Weil Dill ein Lichtkeimer ist, wird das Saatgut nur leicht mit Erde überzuckert, angedrückt und leicht feucht gehalten. Regelmäßiges Jäten ist wichtig, denn Dill ist nicht besonders konkurrenzstark. Eine dünne Mulchschicht, z.B. aus frischem Rasenschnitt, tut den Pflanzen gut. Gurken, Karotten, Bohnen und Salat sind geeignete Beetpartner. Wer mehrmals im Sommer ernten möchte, kann Dill bis Juli alle zwei bis drei Wochen nachsäen. Blühender Dill ist nicht nur schön, sondern auch Nahrung für Insekten. Die bunten Raupen des Schwalbenschwanzes mögen Dill. Sie sitzen einzeln auf den Pflanzen und schaden ihnen nicht. Die dicken, hohlen Stängel können ein natürliches Insektenhotel für Wildbienen sein, wenn Sie sie nicht abschneiden, sondern über den Winter bis ins späte Frühjahr stehen lassen. Damit trägt Dill nicht nur zur Verfeinerung von Speisen, sondern auch zur Förderung der Artenvielfalt im Garten bei.
 
 
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19.03.2026